Rückenschmerzen

Nicht nur ein Erwachsenenproblem

Rückenschmerzen zählen nach Kopfschmerzen zu den häufigsten Schmerzarten bei Jugendlichen.

Sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen nimmt die Häufigkeit von Rückenschmerzen mit steigendem Alter zu.1

Symptome

Wenn sich die Muskeln verkrampfen, verkürzen sie sich auch immer mehr. Dadurch verengen sich Blutgefäße, die die Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen und gleichzeitig Stoffwechselabbauprodukte wie Milchsäure abtransportieren.

In der Folge wird der Muskel übersäuert und die Schmerzempfindlichkeit steigt. Dann treten die Schmerzen auf: Es zieht, sticht oder drückt im unteren Rücken oder im Schulter- und Nackenbereich und die Beweglichkeit ist eingeschränkt.

Ursachen

Am häufigsten entstehen Rückenschmerzen durch Muskelverspannungen. Diese entstehen beispielsweise durch zu wenig Bewegung, stundenlanges Sitzen (z. B. in der Schule oder auf der Arbeit), die falsche Matratze und Übergewicht.

Ebenso können psychische Ursachen wie Stress oder Angst zu Verspannungen führen und so Schmerzauslöser sein.

Fast immer spielen körperliche und psychische Faktoren bei der Entstehung von Rückenschmerzen gemeinsam eine Rolle.

Natürliche Hilfen bei Rückenschmerzen

Sind die Rückenschmerzen akut, sollte man möglichst schnell seine Schonhaltung verlassen und sich wieder normal bewegen.

Altersgerechte Schmerzmittel

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Checkliste

Wann zum Arzt?

Nicht immer muss man sofort zum Arzt, wenn Schmerzen auftreten. Kann man die Ursachen der Schmerzen relativ sicher bestimmen, können sie in vielen Fällen im ersten Schritt selbst behandelt werden.

1 Zwart JA et al. The prevalence of migraine and tension-type headaches among adolescents in Norway. The Nord-Trøndelag Health Study (Head-HUNT-Youth), a large populationbased epidemiological study. Cephalalgia 2004, 24:373–9